Stiftung Niedersächsische Automatenwirtschaft

Zur Nachahmung empfohlen – das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Stiftungsprojekt von fünf Unternehmern aus Niedersachsen entwickelt mehr und mehr Zugkraft.

Henning Müller, Geschäftsführer der Stiftung, hofft auf viele Unterstützer.

Henning Müller, Geschäftsführer der Stiftung, hofft auf viele Unterstützer.

Die Stiftungsidee wurde Anfang des Jahres 2011 in einem Kreis befreundeter Unternehmer geboren. Heinz Baße, Uwe Lücker, Olaf Lücker, Thomas Oelfke und Lars Rogge unterstützen schon seit vielen Jahren privat und mit ihren Firmen unterschiedliche kommunale und karitative Projekte. Warum nicht das soziale Engagement durch eine gemeinsame Stiftung auf eine neue Qualitätsstufe heben? Gesagt, getan! Besucht man heute die Internetseite www.stiftung-na.de, wird man mit den Worten begrüßt: „Willkommen! Unterstützen Sie durch Ihre Spende oder aktive Mitarbeit die Realisierung der geplanten Projekte. Auch für neue Ideen haben wir stets ein offenes Ohr.“ Unter dem Button „Unterstützung“ findet der digitale Gast dann auch ein Formular für Spendenzusagen.

Die geleisteten Spenden fließen zu 100 Prozent in die Projekte, wird betont. Jedes Jahr werden insgesamt fünfstellige Beträge für unterschiedliche Maßnahmen ausgereicht, darunter Projekte in der Jugend- und Altenhilfe, Hilfe für Behinderte, Bildungs- oder Sportangebote. Dabei konzentriert man sich auf das eigene Bundesland Niedersachsen. Konkret wurde jüngst beispielsweise das Kinderkrankenhaus Auf der Bult in Hannover mit Musik und einem therapeutischen Streichelzoo unterstützt. DRK-Helfer in Braunschweig-Salzgitter erhielten 25 Einsatzjacken, und der MTV Gifhorn freute sich über einen Sportrollstuhl. Auch die Handball-Mini-EM des TSV Anderten wäre ohne Hilfe der Stiftung nicht realisierbar gewesen. Freude auch bei der Vinnhorster Kindertafel. Ziel der Macher ist es, die Bekanntheit der Stiftung in der Öffentlichkeit weiter zu erhöhen. Dies wäre sicher auch ein Gewinn für das Image der Automatenbranche.